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Eine Bestattung planen und ausrichten

Schritt für Schritt zu einem Abschied, der passt.

Eine Bestattung muss nicht nach einem bestimmten Muster aussehen. Wenn ein Mensch gestorben ist, gibt es vieles zu entscheiden: Was ist jetzt wichtig? Was kann warten? Was passt zu diesem Menschen – und zu denen, die Abschied nehmen?

Ich begleite Sie dabei Schritt für Schritt. Ich zeige Möglichkeiten, erkläre, was notwendig ist, und lasse Raum für das, was sich erst entwickeln darf. Denn oft entsteht eine Vorstellung davon, wie ein Abschied aussehen kann, nicht in einem einzigen Gespräch. Manches wird sofort klar, anderes erst später.

Nicht alles, was üblich ist, muss auch richtig sein

Traditionen können Halt geben. Aber sie müssen nicht übernommen werden, nur weil „man das eben so macht“. Manchmal passt eine klassische Trauerfeier. Manchmal ein Abschied im kleinen Kreis. Vielleicht war der verstorbene Mensch der Natur besonders verbunden und ein Ort im Wald fühlt sich richtig an. Vielleicht gehörten Meer, Weite und Wind zum Leben und eine Seebestattung passt besser.

Und manchmal geht es gar nicht zuerst um die Bestattungsart, sondern um die vielen kleinen Dinge: um Musik, Blumen, einen vertrauten Gegenstand, einen Lieblingsort oder ein Ritual, das für die Familie Bedeutung hat.

Manchmal braucht es viel – und manchmal fast nichts.

Entscheidend ist nicht, dass eine Bestattung besonders ist. Sondern dass sie stimmig ist.

Der Mensch darf erkennbar bleiben

Ein Abschied kann etwas von einem Leben erzählen. Von Leidenschaften und Eigenheiten, von Lieblingsfarben, Musik, Orten, an denen jemand gern war, oder von Dingen, die einfach untrennbar zu diesem Menschen gehörten.

So kann aus einer Trauerfeier mehr werden als eine schöne Gestaltung. Sie kann für einen Moment noch einmal sichtbar machen, wer dieser Mensch war: lebendig, humorvoll, eigensinnig, kreativ, naturverbunden, leise oder laut.

Nicht als Inszenierung. Sondern als persönliche Würdigung eines Lebens.

Dem Tod etwas entgegensetzen

Der Verlust selbst wird dadurch nicht kleiner. Aber es kann einen Unterschied machen, ob Angehörige sich dem Geschehen nur ausgeliefert fühlen oder ob sie noch etwas tun, entscheiden und gestalten können.

Ein Sarg kann bemalt werden. Eine Urne kann selbst entstehen. Fotos können ausgesucht, Blumen gesteckt, Musik gehört, letzte Grüße geschrieben oder persönliche Dinge mitgegeben werden.

Manches davon ist klein. Und gerade darin liegt oft viel.

Trost liegt manchmal genau im Tun.

Schritt für Schritt

Sie müssen am Anfang noch nicht wissen, wie alles werden soll. Wir sprechen darüber, was möglich ist, treffen Entscheidungen nach und nach und gestalten gemeinsam den Weg bis zur Beisetzung.

Ihr Tempo ist mein Tempo.

 

Ich bin für Sie erreichbar

Rufen Sie mich einfach an. Ich bin jederzeit für Sie erreichbar und komme gern zu Ihnen nach Hause.

Natürlich können wir uns auch in meinem Ladenbüro in der Bölschestraße 116 in Berlin-Friedrichshagen treffen. Da ich viel unterwegs bin, vereinbaren Sie dafür bitte kurz vorher einen Termin.