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Ein Abschied nimmt Gestalt an.

Die Zeit bis zur Beisetzung – Schritt für Schritt

Nach den ersten Stunden verändert sich der Blick. Nun tauchen Fragen auf, Entscheidungen müssen getroffen werden und langsam beginnt sich eine Vorstellung davon zu entwickeln, wie der Abschied aussehen könnte.

Sie müssen darauf nicht sofort Antworten haben. Vieles entsteht erst im Gespräch – und manches wird auch erst nach ein paar Tagen klar.

| HERZ |
Druck herausnehmen · Wut, Angst und Trauer zulassen · Sarg oder Urne auswählen · Musik finden · Bilder und Erinnerungen sammeln

| MUT |
Gewohntes hinterfragen · Möglichkeiten entdecken · eine Aufbahrung oder Abschiedsfeier am Sarg überlegen · persönliche Dinge einbeziehen

Schritt für Schritt entsteht ein Abschied, der zu diesem Menschen passt.

Nicht alles muss heute entschieden werden

Am Anfang stehen einige grundsätzliche Fragen. Soll es eine Erd- oder Feuerbestattung sein? Gibt es schon einen Ort für die Beisetzung? Hat der verstorbene Mensch Wünsche hinterlassen?

Daraus ergibt sich nach und nach der weitere Weg. Manche Entscheidungen müssen früher getroffen werden, andere dürfen noch warten. Ich erkläre Ihnen, was jetzt notwendig ist, welche Möglichkeiten es gibt und wo wir uns Zeit lassen können.

Genau das ist mir wichtig: nicht alles in einem einzigen Gespräch festzulegen, nur weil gerade sehr viele Fragen im Raum stehen.

Aus vielen Fragen entsteht langsam ein Bild

Wie soll Abschied genommen werden? Wo soll die Beisetzung stattfinden? Wer soll dabei sein? Gibt es eine Trauerfeier oder vielleicht eine ganz andere Form des Zusammenseins? Welche Musik gehört zu diesem Menschen? Welche Blumen, Farben, Fotos oder Dinge erzählen von seinem Leben?

Das klingt zunächst nach vielen Entscheidungen. Aber wir gehen sie nicht wie eine Liste ab. Im Gespräch entstehen Zusammenhänge. Eine Erinnerung führt zur nächsten, jemand erzählt eine Geschichte – und plötzlich ist da eine Idee, die sich richtig anfühlt.

Nicht „wie man es macht“, sondern wie es passt

Traditionen und vertraute Abläufe können Halt geben. Sie müssen aber nicht übernommen werden, nur weil eine Bestattung üblicherweise so aussieht.

Vielleicht passt eine klassische Trauerfeier in einer Kapelle. Vielleicht soll der Abschied ganz klein sein. Vielleicht möchten Sie vorher noch einmal am Sarg zusammenkommen oder einen Ort wählen, der mit dem Leben des verstorbenen Menschen eng verbunden ist.

Es geht nicht darum, etwas möglichst Außergewöhnliches zu schaffen. Es geht darum, herauszufinden, was stimmig ist.

Der Mensch darf darin erkennbar bleiben

Oft sind es gerade die persönlichen Dinge, die aus einer Trauerfeier den Abschied von genau diesem Menschen machen.

Das können Fotos sein, ein Werkzeug, ein Motorradhelm, Lieblingsblumen, Bücher, ein Musikinstrument oder Dinge aus dem eigenen Garten. Vielleicht gibt es ein Lied, das sofort Erinnerungen weckt, eine Farbe, die untrennbar mit diesem Menschen verbunden ist, oder einen Ort, der im Leben eine besondere Rolle gespielt hat.

Manchmal braucht es davon viel. Manchmal nur ein einziges Detail.

Manchmal braucht es viel – und manchmal fast nichts.

Und manchmal entsteht etwas beim Tun

Einige Angehörige möchten selbst etwas gestalten. Sie bemalen einen Sarg, gestalten eine Urne, schreiben Briefe, suchen gemeinsam Fotos aus oder bringen Blumen aus dem eigenen Garten mit.

Andere möchten gar nicht so viel selbst machen – und auch das ist vollkommen in Ordnung. Es gibt keinen Anspruch darauf, einen Abschied besonders kreativ gestalten zu müssen.

Wichtig ist nur, dass Sie wissen, was möglich ist. Dann können Sie entscheiden, was zu Ihnen passt und was nicht.

So entsteht der Tag der Beisetzung

Aus all diesen Gesprächen, Entscheidungen und Erinnerungen fügt sich nach und nach der Tag des Abschieds zusammen. Nicht als fertiges Konzept aus einem Katalog, sondern als etwas, das gemeinsam gewachsen ist.

Und manchmal verändert sich unterwegs noch etwas. Eine Idee kommt dazu, eine andere wird wieder verworfen. Auch das gehört dazu.

Ihr Tempo ist mein Tempo.

Trost liegt im Tun



Ich bin für Sie erreichbar

Rufen Sie mich einfach an. Ich bin jederzeit für Sie erreichbar und komme gern zu Ihnen nach Hause.

Natürlich können wir uns auch in meinem Ladenbüro in der Bölschestraße 116 in Berlin-Friedrichshagen treffen. Da ich viel unterwegs bin, vereinbaren Sie dafür bitte kurz vorher einen Termin.